Über mich
Hi, ich bin Gianni Ciepielewski – Mensch mit Hand und Herz fürs Holz.
Meine Leidenschaft für Holz begann im Jahr 2015. Eine Leidenschaft, die mich bis heute im Leben begleitet.
Wochenende für Wochenende saß ich bis tief in die Nacht in meiner kleinen Werkstatt und habe mir damals meine erste Wohnungseinrichtung Stück für Stück selbst zusammengeschreinert. Dabei entstanden unzählige Projekte – mal groß, mal klein. Nicht nur für mich, sondern auch für Familie und Freunde.
Mein emotionalstes und im Herzen auch schönstes Projekt entstand im Jahr 2018, als mein Bruder verstarb. Als letzte Geste der Liebe habe ich sein Grabkreuz fertigen dürfen. Einen geliebten Menschen zu verlieren ist ein Schicksalsschlag, das sich nicht Worte beschreiben lässt. Plötzlich stand die Welt still und das ziemlich lange. Im Jahr
2020 fasste ich dann meinen Mut zusammen, absolvierte eine zweite Ausbildung zum Schreiner und machte somit mein Hobby zum Beruf. Auch wenn ich heute nicht mehr als Schreiner tätig bin, bleibt die Liebe zum Holz weiterhin bestehen. Noch immer liebe ich den Geruch, der mir entgegenströmt, sobald ich meine Werkstatttüre öffne. Und immer wieder fühlt es sich nach ankommen an.
Der Wunsch ein Nebengewerbe zu gründen, hat mich schon früh begleitet und nie wirklich losgelassen. Viele Ideen entstanden dabei in meinem Kopf, manche habe ich auch ausprobiert – doch das Gefühl, dass etwas fehlte, blieb. Oft war ich zu verkopft, zu streng mit mir selbst, und neben dem Mut, einfach zu machen, fehlte es mir vor allem Dingen an Sinn.
Die Idee von „Words of Wood“ ist dieses Jahr entstanden, als ich aus dem Grabkreuz meines Bruders Teelichthalter und Schlüsselanhänger für meine Familie gefertigt habe. Schlichte Gegenstände, verbunden mit Tiefsinn und Seele. Nicht aus dem Kopf heraus, sondern aus dem Herzen.
Und zum ersten Mal hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass etwas fehlt. Es ist etwas, das meinem Tun einen dankbaren Sinn gibt.
Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Im Leben sind es nicht die großen Dinge, die am meisten zählen, sondern die kleinen – nämlich jene, die unser Herz berühren.